Wacken 2026

WOA2026_Logo_metalminderWACKEN! WACKEN! WACKEN!

Die drittgrößte Stadt im hohen Norden feierte 35 jährige Geburtstagssause! Nachdem im vergangenen Jahr die Sintflut über das größte Metal Festival der Welt im beschaulichen Dorf Wacken kam und der endlose Matsch nicht weichen wollte, zeigte sich das Schleswig Holsteinische Wetter im Jahr 2026 von seiner besten Seite. Von tropischen Temperaturen bis hin zu leichter Brise und zaghaftem Regen war alles vertreten und sorgte für rundum festivaltaugliche Verhältnisse. Und auch die Anreise lief dieses Jahr reibungslos, so dass die Metalheads schon am Sonntag vor dem Festival ihre Zelte aufschlagen konnten.

woa2026_todaywillbehot_metalminderNeuerungen gab es im Bereich der Bodenflächen, die vorsorglich auf über 100.000 Quadratmetern mit verlegten Bodenplatten und Abdeckungen für gesicherte Laufwege sorgten. Zudem gibt es einen befestigten Rettungsweg, der mit 850m auch als Verbindung zwischen Wacken Palza und Campingflächen genutzt werden kann und von nun an fester Bestandteil der Festivals ist.

woa2026_kuh_metalminderAlso alles perfekt zum 35-jährigen Jubiläum, bei dem sich die Stars der Szene auf den Bühnen praktisch überschlugen und den 85000 Metalheads aus aller Welt ordentlich einheizen konnten. Internationale Stars wie Def Leppard, Judas Priest, Savatage, In Flames, Powerwolf, Sabaton, Europe und Running Wild, die ihre allerletzte Show überhaupt gespielt haben. Insgesamt haben mehr als 200 Acts die Doppelbühnen Faster und Harder und die weiteren 7 Bühnen zum beben gebracht. Und dazu gab es natürlich wieder ein umfassendes Rahmenprogramm.

 

woa2026_moshpit_metalminderVom Wasteland, dem obligatorischen Endzeit Areal, samt Cardrive und Feuershow, über Mittelalter Themen, Workshops, Yoga, Akustik Sets, DJ Sets, Podcasts, Talkrunden, Movie Night, Metalchor, Lesungen,Walking Acts und dem unvergleichlichen Mambo Kurt war alles dabei. Ein großartiges Heavy Metal rundum Wohlfühlpaket. Den offiziellen Startschuss setzte am Mittwochnachmittag der traditionelle Infield Run, bei dem sich die Ereignisse praktisch überschlugen und unter lautem Jubel zu „Ace Of Spades“ von Motörhead die besten Plätze vor den Main Stages in Beschlag genommen wurden.

woa2026_einhorn_metalminderUm 16 Uhr machten dann die japanischen Love Bites auf der Faster Stage den Anfang und bereiteten das Infield auf 4 Tage voll irrsinniger Konzertereignisse vor, während die ukrainischen The Hardkiss auf der Louder Stage mit ihren hymnischen Rockmelodien einheizten. Die Faster Stage wurde am frühen Abend von den chaotisch anmutenden The Butcher Sisters in Grund und Boden gefeiert, bevor es von Electric Bassboy, der sogenannten Problemseite von Electric Callboy, seltsame Auswüchse annahm und der Holy Grund irgendwo zwischen Hardstyle und Rave in den Boden gestampft wurde.

Schulterzucken, oder Headbangen?

woa2026_gelände_metalminderTraditoneller wurde es dann zum späten Abend glücklicher Weise auf der W:E.T Stage mit Rose Tattoo. Angry Anderson und seine australische Combo lieferten verlässlichen Rock`n Roll, mit Attitüde und kantigen Riffs, vertraut und zuverlässig.

Der Donnerstag brachte mit den H-Blockx kultigen Crossover auf den heiligen Acker.

woa2026_europe1_metalminderSongs wie „Risin High“ und „Move“ haben eine ganze Generation geprägt und stehen auch im Jahre 2026 immer noch gut da und sorgten vor der Louder Stage für massive Begeisterung. Noch mehr Ehrfurcht und Kult zog danach über die die Harder Stage. Gitarrengenie Uli John Roth feierte auf der Harder Stage den 50. Geburtstag der Scorpions „Virgin Killer“ Scheibe. Zusammen mit zahlreichen Gästen, wie Kreator Mastermind Mille, frischte das Kultalbum nochmals auf und erreichte eine übergreifende Masse an neuen Fans der fantastischen Gitarrenkunst. Weiter im Bereich des unumstößlichen Kultes führten die schwedischen Ikonen von Europe.

woa2026_europe2_metalminderStadiontaugliche Performance und die immer noch fantastische Stimme von Joey Tempest ließen den Holy Ground wahrhaft entflammen und starteten mit „Rock The Night“, „Cherokee“, „Carrie“ und der Welthymne „The Final Countdown“ ein Hit an Hit Set. Giganten auf Wacken, bei denen mitsingen nicht nur Pflicht war, sondern ein fest geschriebenes Muss! Etwas wilder wurde es dann im Wasteland auf der gleichnamigen Wasteland Stage. Metalikone Sabina Classen, vielen als Frontröhre von Holy Moses bekannt, und ihr 90er Jahre Underground Projekt Temple Of The Absurd feierte Reunion auf dem Wacken Open Air 2026.

woa2026_templeoftheabsurd2_metalminderAlte und neue Thrash Fans zogen mit breitem Lächeln vor die Bühne und ließen Haare und Kutte im Wind wehen. Ein starker, selbstbewusster und echter Auftritt, der im Herbst des Jahres hoffentlich mit einem neuen Album Vollendung finden wird. Ein starkes Thrash Fest von Temple Of The Absurd.

Schnell, hart und sympathisch.

woa2026_templeoftheabsurd1_metalminderUnd nach dem Back To The Roots Faktor stand der folgende Gig dazu absolut im Kontrast. Evil Jared und Krogi versprühten den kompletten Wahnsinn auf der Wasteland Stage. Da wurde alles und nix geboten. Punk Spirit, Party, Chaos, spontane Aktionen, Trinkspiele und das alles zu einem bunten Karaoke Mix.  Irgendwie absurd, aber dennoch passend. Wahnsinn und Eskalation auf einem neuen Level.

woa2026_defleppard2_metalminderDanach brauchte es dringend wieder echte Musik auf die geschundenen Gehörgänge. Was konnte da besser passen als die britischen 80er Legenden Def Leppard, die den Donnerstagabend nochmals in die Ära des intensiven Haarspray Gebrauchs zurück führten.

Ein weltweites Rockphänomen, das endlich den norddeutschen Acker in seinen Bann ziehen durfte und einen bunten Mix ihrer Klassiker zum besten gab.

woa2026_defleppard_metalminderAlben wie „Pyromania“ und „Hysteria“ haben Nachdruck hinterlassen und perfektionierten den Charme der 80er Jahre mit harten Riffs.

Def Leppard haben das Wacken Open Air 2026 veredelt und für unvergessliche Momente gesorgt.

woa2026_danko2_metalminderAm Freitag und Samstag entwickelte sich die Wetterlage in eine geradezu perfekte Festivalgrundlage.

Nicht zu heiß und nicht zu kalt, auch wenn man sich in den Abendstunden schon ein Jäckchen drüberwerfen musste.

Aber dem konnte man freudig entgegentreten, schließlich durften die Dunkelmetal Veteranen von Paradise Lost die Faster Stage verfinstern und mit ihren schwermütigen, melodischen Songs begeistern.

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Bevor es dann mit Danko Jones etwas wilder und zackiger daherging. Ohne gr0ße Bühnenshow, oder riesige Produktion wurde gradliniger und ehrlicher Rock`n Roll abgeliefert.

Der Kanadier wusste ohne Schnickschnack zu überzeugen und heizte mit „Guess Whos`s Back“, „Get High“, „Everyday Is Saturday Night“ und „I Love It Louder“ ordentlich ein.

 

woa2026_zakk4_metalminderMit Zakk Wylde und seiner Black Label Society wurde es dann ehrfürchtig auf dem heiligen Acker.

Der Amerikaner präsentierte sich gut gelaunt und in absoluter Höchstform.

woa2026_zakk6_metalminderMeisterhafte Arrangements, gepaart mit Gefühl und unfassbarer Energie ließen „Funeral Bell“  und „Stillborn“ zum Erlebnis werden und schon fast andächtig staundende Metalheads zurück.

Dem nächsten Auftritt sahen die Wackenjünger mit großer Freude entgegen. Keine geringeren, als die legendären britischen Heavy Metal Ikonen von Saxon sollten ihren krankheitsbedingt abgesagten Auftritt vom Vorjahr nachholen und den wahren Heavy Metal Spirit über den Holy Ground fegen lassen.

woa2026_saxon_metalminder Biff Byford und seine Mannen hatten die stehende Masse von Anfang an fest im Griff und ließen mit „Wheels Of Steel“, „Crusader“, Denim And Leather“ und dem fantastischen „Princess Of The Night“ ein weiteres Mal die Herzen und Kutten in ungeahnte Höhen fliegen.

Ein wenig drastischer ging es dann später mit den schwedischen Melodic Death Metal Stars In Flames weiter.

Ihr intensiver Göteborg Sound übersteht seit vielen Jahren sämtliche Trends und brannte auch auf dem diesjährigen Wacken Open Air lichterloh.

woa2024_inextremo2_mmAnders Fridens unverkennbare Vocals und die magnetische Wirkung von Songs wie „The Jester Race“, „Clayman“und dem unumstößlichen „Only For The Weak“ konnten ein weiteres Mal die Massen in ihren Bann ziehen und den Circle Pit in unfassbare Ausmaße anschwellen lassen.

In Flames, einfach nur großartig und immer den Weg zur Bühne wert.

woa2026_judaspriest_metalminderGenau wie die unantastbaren Judas Priest, die rund um den Metalallvater Robert Halford zu einer Leder- und Nietenbesetzten Show einluden.

Dargereicht wurde Metalgeschichte at its best, samt dem berühmten Motorrad auf der Bühne und dem feschen Einsatz der provokanten Peitsche.

Die unvergleichliche Stimme von Halford schien nicht müde zu werden und so brachten „Painkiller“, „Hellbent For Leather“ und „Breaking The Law“ die Augen zum leuchten und die Ohren zum glühen.

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Das war Heavy Metal! Das war Kult in Reinform!

Das war Wackengeschichte! Einfach fantastisch!

Der Samstag eröffnete mit Comedy Star Torsten Sträter, der im Bullhead City den Tagesauftakt geben sollte und auch schon zu frühester Uhrzeit den Platz vor der Bühne mehr als gut füllen konnte.

Mit launigen Anekdoten, frechen Einwürfen und einer wirklich nicht erfundenen Geschichte seines ersten Wackenbesuches im Jahr 2019.

woa2026_sträter_metalminderNun gut, weiter gezogen ins Infield, wo die umwerfenden Heavysaurus wahrlich nicht nur Kinderaugen zum glitzern brachten.

Die Dino Metal Band entwickelte sich stetig zum waschechten Highlight des Vormittages.

woa2026_heavysaurus_metalminderHorden von Plastikdino Fans bevölkerten das Festival und „Kaugummi Ist Mega“, „Pommesgabel“ und „Luftgitarre“ machten einfach nur Freude und ließen die Stimmung kochen. Zauberhafte Texte, röhrende Gitarren, eine gute Portion Spaß und eine ebenso klare und liebevolle Message zogen über den Acker, machten schlichtweg einfach rundum glücklich.

woa2026_kimdracula_metalminderDer folgende Auftritt stand dazu in krassem Gegensatz, denn Szene Frischling Kim Dracula, seineszeichens Metal Cover TikToker aus Tasmanien, heizte den neugierigen Fans mit einem extremen Crossover aus Metal, Rap, Jazz und Industrial ein, der sich tatsächlich erstmal eigewöhnen musste, dann aber kräftig anzog und für deftige Circle Pits in den vorderen Reihen sorgte.

woa2026_kimdracula2_metalminderFrischer Wind im State Wacken. Künstlerisch frei, theatralisch, intensiv und irgendwie wahnsinnig. Kim Dracula passt einfach in keine Schublade!

Und das ist gut so!

Nach einem Ausflug über die Dorfstraße durften wir dann an einem ganz besonderen Erlebnis teilhaben.

woa2026_avatar_metalminderDie schwedischen Senkrechtstarter Avatar luden nämlich im Landgasthof zu einem ganz intimen Akustik Set ein.

Der Zugang war stark limitiert, die Tickets konnten nicht gekauft werden, sondern nur am Wacken Foundation Stand gewonnen werden, indem man sein Glück am Glücksrad herausforderte.

 

woa2026_avatar2_metalminderBelohnt wurden die begeisterten Fans eine volle Stunde lang mit „The Eagle Has Landed“, „Dont Go In The Forest“, „The Dirt I`m Buried In“ und jeder Menge humorvoller Einlagen.

Ein Event, so besonders und großartig wie das Wacken Open Air selbst.

woa2026_powerwolf_metalminderZurück auf dem Festivalgelände rockten die australischen Wildfänge von Airbourn.

Bevor Powerwolf ein vollmundiges und massiv beeindruckendes Metal Theater aufführen sollten.

 

woa2026_triptykon_metalminderZu ganz später Stunde lieferten Triptykon auf der Louder Stage ein grandioses Set ab, das mit langen, intensiven Phasen nachhaltig beeindrucken konnte.

woa2026_triptykon2_metalminderÜber Celtic Frost Klassiker bis hin zu aktuellen Triptykon Songs kreierten Tom Warrior und seine Truppe ein finsteres Manifest, das sich tonnenschwer und kalt über das Gelände rollte.

Ein würdevoller Auftritt auf höchstem Niveau!

woa2026_schild_metalminderWacken 2026!

Das Wetter hat komplett mitgespielt, es gab epische, fantastische und emotionale Auftritte auf den ganz großen und kleinen Bühnen.

Die Stimmung war durchweg positiv und alle hatten wirklich Spaß.

 

woa2026_thomasholger_metalminderWacken! Du bist wundervoll!

Ein gelungenes Spektakel!

Wir sehen uns im nächsten Jahr!

Wenn es vom 28.07. 2027 bis 31.07.2027 wieder heißt:

PARTY ON! Rain Or Shine!!!

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Moonspell „Far From God“

moonspell_farfromgod_coMoonspell. Eine ewig anmutende Konstante im Gothic Metal Bereich, die unablässig und stets eindrucksvoll neues Material abliefert. Die portugiesischen Herren bilden seit ewigen Zeiten eine Art Brücke zwischen den alten Gothic Zeiten und den modernen, mutigeren Melodien. Nun steht „Far From God“ in den Startlöchern und berauscht den geneigten Hörer von der ersten Sekunde an. Majestätisch, atmosphärisch dicht und voll garstiger Growls, die sich heftig gegen zu sanfte Strukturen erheben und die wahre Herkunft des Sounds immer wieder in den Vordergrund rücken. Die erste Singleauskopplung und gleichzeitig Titeltrack „Far From God“erzählt eine tragische Vampirstory, die intensiv nachhallt und sich magisch festkrallt. Und auch „The Great Wolf In The Sky“, „Your Promise Of Light“ und das schmeichelnde „For The Love Of Mortals“ stehen kraftvoll dar, bevor das mächtig starke „Our Freedom To Fall“ und das epische „Reconquista“ den dunklen Abschluss bilden. Moonspell stechen immer aus der trägen Masse heraus und folgen nur ihren eigenen Trends. „Far From God“ beeindruckt rundum, bricht atmosphärisch und elegant durch die Finsternis und berauscht kompromisslos.

VÖ: 03.07.2026

9/10

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Cyhra „Requiem For A Pipe Dream“

cyhra_co_metalminderCyhra! Schwedischer Melodic Metal vom Feinsten. Joacim Lundberg, Jesper Strömblad, Euge Valovirta und Alex Landenburg bringen mit ihrem neuen Album „Requiem For A Pipe Dream“ eine großartige Langrille in unsere heimischen Boxen. Mit Songs wie „Bleed With Pride“, „Superman“, „Miss Me When I`m Gone“, dem treibenden „Ghostbound“, dem zarten „In The Center Of A Miracle“ und dem modernen „Ghost I`m Meant To Be“ stehen die Zeichen auf kraftvollen, ausgereiften Strukturen und melodisch griffigen Melodien, die auf ganzer Linie in die vollen Treffen und frischen Wind ins Genre wehen. „Mark Of My Sins“, „Venom In Me“, Box With Spirits“ und das krönende „Hold Your Fire feat. Samy Elbanna breiten sich majestätisch aus und lassen sich immer wieder gut anhören. Cyhra machen auf „Requiem For A Pipe Dream“ alles richtig und stehen für zeitgemäßen, vielseitigen und greifbaren Sound.

VÖ: 05.06.2026

8,5/10

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Hypocrisy/ Abbath/ Vomitory/ Vreid Hamburg-Grünspan, 21.04.2026

abbath1_hamburg2026_metalminderDie Mass Hallucination Tour 2026 machte am 21.04.2026 im Hamburger Traditionsclub Grünspan Zwischenstation. Gemütlich, am Ende der berühmten Großen Freiheit gelegen, steht das Grünspan seit Ewigkeiten für großartige Konzerte. Die Tourbusse standen rings um den Club drapiert, während eine lange Schlange von Metalheads auf den Einlass wartete. Der Innenraum war, wie erwartet, gut besucht und sorgte für schwitznasse Gesichter. Den Startschuss gaben die norwegischen Vreid, melancholisch und mit großen Growls lenkten sie die Stimmung in die richtige Richtung. Und auch die schwedischen Vomitory standen dem in nichts nach.

hypocrisy1_hamburg2026_metalminderKrasse Riffs, wuchtige Growls und Präzision. Was für ein gelungener Einstand! Anschließend ging es dann mächtig finster und absolut legendär weiter . Chef Corpse Painter Abbath brachte die Bühne im Grünspan zum zittern. Der ehemalige Immortal Fronter ist eine unvergleiche Ikone und zog wie immer alle Blicke auf sich. Mit seiner einzigartigen Ausstrahlung, immer frisch und gnadenlos, allseits umgeben von Frost und Kälte Norwegens, knallhart und dennoch auf ganzer Linie mitreißend und auf eine völlig irrsinnige Weise charmant. Klassiker wie Immortals „Tyrants“ und das garstige „Winter Bane“ brachen sich beeindruckend ihren Weg und ließen die Stimmung überkochen.

hypocrisy2_hamburg2026_metalminderLeider war nach einer knappen Stunde schon Schluß im Finsterwald. Hätte deutlich länger gehen können! Aber nun, es warteten ja auch noch die legendären Hypocrisy auf die angeheizte Meute. Nebel, unvorstellbar viel Nebel, leutete die Ankuft des Masterminds Peter Tägtgren ein.

Die Setlist gespickt mit neuen Songs und natürlich den unumstößlichen Klassikern wie „Eraser“, „Fractured Millenium“ und hypocrisy3_hamburg2026_metalminderdem zeitlosen „Roswell 47“ war ein wahrer Ohrenschmaus und sorgte für massives Crowdsurfing und ultastarke Stimmung, die das Grünspan in einen dunklen Rausch versetzte.

Was für ein mächtiger Konzertabend!!

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Clawfinger „Before We All Die“

clawfinger_beforewealldie_co_metalminderDie skandinavischen Rap Metal Pioniere von Clawfinger sind wieder zurück! Wütend, kompromisslos und laut wie seitgefühlt einer halben Ewigkeit. Ihr Debütalbum „Deaf Dumb Blind“ war seinerzeit ein waschechtes Brettn und lief in so m<anchem Jugendzimmer auf Dauerschleife. Aber funktioniert das auch noch im Jahr 2026? Schon die ersten Töne auf dem neuen Album „Before We All Die“ lassen auf das altbewährte Rezept schließen. „Scum“ und „Tear You Down“ klingen wie klassische Clawfinger Songs, und auch „Linked Together“, „You Call Yourself A Teacher“, „A Fucking Disgrace“ und der abschließende Titeltrack „Before We All Die“ genau in die selbe Kerbe schlagen. Die Songs greifen allesamt die Widersprüche der modernen Existenz an, bahnen sich geifernd bis  bissig, schwarzhumorig und hämmernd ihren Weg in die Moderne. Clawfinger erfinden sich auf „Before We All Die“ nicht unbedingt neu, festigen aber ihren Platz in der Musikwelt.

VÖ: 20.02.2026

7/10

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Course Of Fate „Behind The Eclipse“

courseoffate_co_metalminderCourse Of Fate bieten dem geneigten Hörer gleich zu Beginn des neuen Jahres eine grandios progressive Metal Scheibe dar. Die Norweger schwelgen auf „Behind The Eclipse“ in vollkommen melodischer Finsternis und setzen auf dichte, fein gesponnene Strukturen, die auf ganzer Linie mitreißend und geradezu episch fesselnd hypnotisieren. Der Opener „Memories“ stimmt auf eine düstere Reise ein und lässt „Sky Is Falling“ und „And So It Goes“ in voller Pracht erblühen. „Acolyte“, „Hiding From The Light“, „Don`t Close Your Eyes“ und das dramatische „Neverwhere“ vervollständigen das melancholische Meisterwerk und lassen keine Fragen offen. Course Of Fate stehen fest und sicher, verpacken ihren Sound in dichte und melodische Waben, die sachte hin und her schwingen und die Gedanken dabei immer weiter in die Ferne tragen. Eine gelungene Mischung aus progressiver Härte und wunderbaren Melodiebögen.

VÖ: 30.01.2026

8,5/10

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Oppression „No Safe Space“

oppressionnosafespace_co_metalminderDie französische Band Oppression setzt mit ihrem Debütalbum „No Safe Space“ voll und ganz auf erdigen Black Metal. Ein paar gute Freunde, die durch Konzerthallen und Bars streifen, um dann zu beschließen ihre Sichtweise auf eigene Weise musikalisch festzuhalten. Der Titeltrack „No Safe Space“ und das darauf folgende „Attrition“ geben treibend und giftig die Wegrichtung an, was auch „Homeland`s Fury“, „Psalm For The Fallen“ und das geradezu melodische „Maria Rosenthal“ auf ganzer Linie beibehalten. „Journey Beyond Consciousness“, „End Humanism“ und „The Call Of The Night“ greifen stark und kraftvoll durch, bevor mit „Nice Death Matters“ der wuchtige Abschluss ansteht. Oppression wissen mit „No Safe Space“ zu begeistern und liefern ein grandioses Debütalbum ab. Ehrlich, gradlinig und voll mächtiger Riffs. Unbedingt reinhören!

VÖ: 12.12.2025

9/10

 

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Danko Jones „Leo Rising“

dankojonesleorising_co_metalminderAuf Danko Jones ist einfach Verlass! Auf der neuen Scheibe „Leo Rising“ wird weiter mächtig gegroovt und gerockt, stets mit einem reizenden Zwinkern im Auge und eben dieser unvergleichlich treibenden Energie, die Danko Jones wieder einmal grandios perfektioniert darbieten. Von der ersten Sekunde an lässt sich das Kopfnicken nicht mehr verhindern und die frische Prise Ironie setzt sich zwischen den Ohren fest. Ganz nach dem Motto „Everyday is Saturday Night“ fetzt ein Song nach dem anderen durch die geneigten  Lauscher. Punkige Riffs, eingängige Melodien und eben dieser typisch herzliche Danko Jones Sound greifen wieder einmal auf ganze Welle durch.

VÖ: 21.11.2025

8/10

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Wacken tut Gutes! Das soziale Engagement

woa2025_wacken2_metalminder Das Wacken Open Air steht neben dem metallischen Lebensgefühl und der unerschütterlichen Gemeinschaft für soziales Engagement und Nachhaltigkeit, das weit über die jährliche Großveranstaltung hinausgeht. woa2025_nachhaltig1_metalminderMüllvermeidung und Trennung, Energieeffizienz, Unterstützung lokaler Projekte und Initativen, Wasser Managment, CO2 Kompensation, Zusammenarbeit mit zahlreichen Organisationen, regionalen Anbietern und Dienstleistern stehen neben Inklusion und Barrierefreiheit ganz oben auf der Agenda des Wacken Open Airs.

 

 

woa2025_metalheilt2_metalminderDass das Festival vollumfänglich für alle Musik und Metalfans zugänglich ist, ganz unabhängig von individuellen Bedürfnissen oder Einschränkungen, wird durch spezielle Campingbereiche, barrierefreie Duschen und Toiletten, erhöhte Sicht durch Plattformen, Gebärdensprache Dolmetschern und rollstuhlgerechten Rampen und Wegen so gut wie irgend möglich gesichert. Checkt die Wheels Of Steel und das Team von Alsterarbeit! Auch der Wünschewagen ist fester Bestandteil eines jeden Festivaljahres, um schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Wunsch zu                                                                                       erfüllen.

woa2025_foundation2_metalminderVielfalt und Akzeptanz , völlig Unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Wacken steht für Diversity, Akzeptanz und Awareness. Und auch Gesundheit und Prävention stehen allseits im Mittelpunkt. Wacken und die DKMS stehen eng zusammen. Mehr als 370 neue Stammzellspender wurden allein auf dem diesjährigen Festival 2025 registriert.

woa2525_foundation_metalminderSeit 2014 sind es über 13.000 Tausend und 100 davon durften bereits spenden und Leben retten. Faster Harder Livesaving! Ganz einfach! Mund auf. Stäbchen rein!

woa2025_metalheilt_metalminderZudem arbeitet die WOA Blutspende mit zahlreichen Blutspendediensten zusammen und setzt zahlreiche Aktionen mit den Metalheads um. Es gibt zum Beispiel den Wacken Blutspendepass, der nach sechs Spenden eingereicht werden kann um ein  T-Shirt zu erhalten.

 

woa2025_woa3_metalminderZusammen mit der Wacken Foundation, Metal Health und Lautstark gegen Krebs wird auf Darmkrebs Vorsorge Untersuchungen aufmerksam gemacht. Dank der Vorsorge Koloskopie konnten in den letzten Jahren 160.000 Todesfälle verhindert werden. Informationen, Gespräche und Aufklärung! Früherkennung ist cool und rettet Leben! Und auch der ökologische Fußabdruck soll gemeinsam mit den Fans verringert werden. Das Wacken Open Air findet auf grünen Wiesen statt, und das soll auch so bleiben. Daher ist Nachhaltigkeit fest in allen Bereichen verankert und fokussiert Mobilität, Wohlbefinden, Ressourcenmanagement und Energieproduktion.

Das Wacken Open Air ist Vorreiter und Vorbild in so vielen verschieden Bereichen. Weiter so, mitgedacht und mitgemacht! Das ist Metal! Das ist Wacken!

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Wacken 2025

woa2025_infieldbull_metalminderWacken 2025!

Schlammschlachten ist der langjährige Wacken Besucher ja nun wirklich gewohnt, aber in diesem Jahr durfte man die braune Schwabbelmasse in all ihren verschiedenen Konsistenzen gänzlich neu erkunden.

Bei satten ca. 40 Litern Wasser auf den Quadratmeter konnten auch die Metalgötter keine Wunder mehr ausrichten.

 

woa2025_schlamm1_metalminderWährend die Anreise noch einigermaßen reibungslos über die Bühne ging, beherrschte am Mittwoch sintflutartiger Dauerregen die norddeutsche Tiefebene, der die Flächen des Festivials im nu in eine garstige, knöcheltiefe Matsche verwandelte, die stellenweise tatsächlich schwer zu passieren war.

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Die Wege rund um das ganze Areal, das Infield selbst, Bullhead City und alles was zum Wacken Open Air dazu gehörte war in kürzester Zeit in einen undefinierbaren, schwarz glitschigen, Stiefel ansaugenden Tümpel verwandelt worden, in dem sich stellenweise richtige Seenplatten und Flussläufe bildeten.

 

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Was leider auch die Tagesparkplätze betraf, so dass ziemlich viele Leute die Shuttlebus Variante nutzen, die rund um die Uhr zwischen Wacken Gelände und mehreren Anlaufstellen in Itzehoe pendelte.

Eine wirklich sichere und gute Alternative, die sich bereits seit vielen Jahren etabliert hat.

 

woa2025_wolf_metalminderAber all den Widrigkeiten trotzend, groovten sich die 85000 tausend Metalheads aus aller Welt der Situation entsprechend ein (schließlich schien zwischenzeitlich ja auch mal die Sonne und der Matsch konnte sich glitzernd in voller Pracht präsentieren) und machten auch diesmal das Beste aus dem größten und schönsten Heavy Metal Festival der Welt.

Frei nach dem Motto: Rain Or Shine! Wacken ist nur einmal im Jahr!

 

 

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Und auch das 34te Wacken Open Air ließ sich nicht lumpen und setzte mit sensationellen Auftritten einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft. Das Herzstück des Infields, die massive Faster/ Harder Stage wurde gleich am Mittwoch von den majestätischen Klängen der finnischen Cello Helden von Apocaliptica in Beschlag genommen, die ein herausragendes Metallica Set in die jubelnden Fans heizten.

Von „Ride The Lightning“, „Enter Sandmann“, Creeping Death“ und natürlich „Master Of Puppets“ fehlte kein Hit der amerikanischen Megaseller.

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Ganz besonders herausragend stellte sich der Klassiker „Seek & Destroy“ dar, der zusammen mit der Ausnahme Cellistin Tina Guo dargeboten wurde. Die wohl in aller Welt geliebten Songs kamen nach wie vor ohne Gesang aus, denn diesen Part übernahm wie immer liebevoll das anwesende Publikum. Apocaliptica, eine besondere Band, die immer wieder überrascht und mitreißt!

Ein stets gern gesehener Gast auf dem Wacken Open Air.

 

 

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Und auch die finnische Ikone Tarja Turunen gab zusammen mit Marco Hietala ein Gastspiel auf der nebenan gelegenen Louder Stage Was für ein Schmaus an nordländischer Gesangskultur. Mit Nightwish haben diese beiden Künstler Musikgeschichte geschrieben und erschaffen sich dennoch immer wieder neu.

 

woa2025_tarja_metalminder1Ein wahres Fest für alle Anhänger des bombastisch theatralischen Metals, der sich gern operrettenhaft gibt, und auch eine Darbietung des Musical Hits aus dem Phantom der Oper Musical über die metallischen Köpfe erlaubte.

 

 

woa2025_beyondtheblack3_metalminderMit den starken Frauenstimmen ging es auch auf der Faster Stage mit Beyond The Black weiter, die sich mit der Zeit als deutsche Superstars des symphonischen Metals herauskristalisierten. Frontfrau Jennifer Haben sorgte mit ihrer glasklaren Stimme für enthuastischen Beifall und verstand es, die riesige Bühne ganz für sich einzunehmen.

Mit Songs wie „In The Shadows“, „Heart Of The Hurricane“, „Lost In Forever“ und dem epischen „Songs of Love And Death“ konnte die Band ihren Standpunkt weiter festigen.

 

 

woa2025_wasteland1_metalminderNatürlich gab es auf dem diesjährigen Wacken auch wieder das ganz große Drumherum. Ein fester Geländepunkt ist und war immer das grandios gestaltete Wasteland mit seinen unvergleichlichen Wasteland Warriors und der dazugehörigen Wasteland Stage.

 

woa2025_wasteland3_metalminderAuf der nicht nur knüppelharter Metal a la Pentgram aus Chile dargeboten wurde, sondern auch ein außergewöhnlicher Auftritt des begnadeten Pianisten Joja Wend, der mit einem extra angefertigten Heavy Metal Flügel namens „Biest“ für staunende Gesichter sorgte.

woa2025_bullheadcity1_metalminderEin speziell angefertigtes Instrument aus Metall, das samt Titanplatte mit Flexeinsatz für Funken sorgte und die klassische Musik grandios über die Endzeit Location wehen ließ. Geniale Idee! Für solch ungewöhnlichen, besonderen Momente steht Wacken. Einfach nur eine fettes Dankeschön!

woa2025_nestor8_metalminderIn der Bullhead Area verströmte die schwedische Rock Sensation Nestor glückselige 80er Jahre Vibes, die so mach Anwesenden überraschte und schnell in seinen Bann zog. Sänger Tobias Gustavsson und seine Mannen sorgten mit einem derart kraftvollen und melodiesicheren Auftritt für richtig gute Laune, so dass die Fans vor der Headbangers Stage den strömenden Regen um sie herum total vergessen konnten.

wa2025_nestor6_metalminderMit den treibenden Hits ihrer zwei Erfolgsalben „Kids In A Ghost Town“ und „Teenage Rebel“, einigen Showeinlagen von einer Cheerleader Truppe und dem umwerfenden Charme von Gustavsson boten Nestor ein wahres Rockfest. Sicher einer der großartigesten Auftritte des ganzen Festivals. Während im Infield die Dudelsack Barden von Saltatio Mortis mit ihrem mitelalterlichen Sound eine ganz andere Fanbase ansprachen. Vor der Faster Stage war es rappelvoll als Sänger Alea an Seilen über die Bühne schwebte um das 25jährige Bandjubiläum einzuläuten.

woa2025_sm_metalminderIm Gepäck eine Setlist aus allen Phasen der Bandgeschichte.  Stücke wie „Finsterwacht“, „Schwarzer Strand“, „Odins Raben“, „Rattenfänger“, „Vogelfrei“ und „Spelmannsschwur“ feuerten die Fans an und wurden begeleitet von einer kreativen Performence, die Sänger Alea ein weiteres Stück Richtung Rockolymp hob.

Zur gleichen Zeit begab sich die Band Ozzyfied um Sänger Henning Wanner auf die in Nebel getauchte W.E.T Stage. Es galt der kürzlich verstorbenen Legende Ozzy Osbourne ein weiteres Denkmal zu setzen.

woa2025_ozzyfied3_metalminderHit An Hit, in Gedenken an einen der wohl größten Legenden der Metalwelt, ohne den es dieses Genre in seiner Form wohl gar nicht geben würde. Ozzyfied sind eine Hommage an den Madman aus Birmingham, voll Ehrfurcht und Spass an der ganz besonderen Aura des Prince Of Darkness.

Und nicht nur Ozzified gedachten dem einzigartigen Ozzy.

woa2025_ozzy_metalminderDas Wacken Open Air selbst feierte die Legende mit einer fulminanten DRohnenshow, die schwer beeindruckend über das Gelände funkelte. Untermalt von den Klassikern „Mama, I`m coming Home“ und dem meisterhaften „Paranoid“!

Ozzy, wie lieben dich! Für immer!

woa2025_bap2_metalminderGanz andere Töne schallten am Donnerstag Nachmittag von der Faster Stage, als Wolfgang Niedecken und seine Kölner Kultband Bap die Sonnenstrahlen ausnutzten um einen Steifzug durch ihren Hitkatalog darzubieten. Voll Freude an der Sache und mit seiner einzigartig rauhen Stimme gab Niedecken die kölsche Art charmant an die Wacken Metalheads weiter und hob sich von den meisten Acts deutlich ab, begeisterte mit seiner eindringlichen und bedeutsamen Präsenz.

„Verdamp Lang Her“ verzauberte die norddeutsche Tiefebene.

 

woa2025_clawfinger_metalminderWieder ein wenig härter ging es mit Clawfinger auf der Louder Stager zur Sache. Die schwedischen Rap Metal Pioniere setzten auch im Jahr 2025 auf aggressiv eindringlichen Sound, der komplett einzigartig darsteht und weiterhin tough durchgreift. „Do What I Say“ und „The Truth“ haben sich als echte Klassiker in vielen Gehörgängen festgesetzt, ohne Staub anzusetzten und bereiteten auch auf dem diesjährigen Wacken viel Vergnügen.

Aggressiv, melodisch und auch politisch. Clawfinger, eine Institution.

woa2025_staticx2_metalminderNicht weniger bekannt, sagenumwoben und irgendwie immer noch modern, stand die amerikanische Alternative Kultformation StaticX auf der Louder Stage. Nach zwei gecancelten WOA Auftritten in den letzten Jahren, durften StaticX nun endlich den Holy Ground zum beben bringen. Mit „Wisconsin Death Trip“, „Cannibal“, „Love Dump“, „The Trance Is The Motion“, dem mysteriösen „Cold“ und dem Megaseller „Push It“ fegten unsagbar groovige Sounds über die matischige Wiese.

woa2025_staticX1_metalminderStaticX waren besser denn je und vollkommen in der Zukunft angekommen. Eine stark futuristische Performance, ein mysteriöser Sänger und ein krasser Sound sorgten für einen unvergesslichen Festival Moment. Nebenan auf der Faster Stage stand derweil das mega Highlight des diesjährigen Wacken Open Airs an. Der heiß ersehnte Auftritt der legendären Guns`n Roses.

woa2025_heavysaurus3_metalminderEin Auftritt, der uns nicht erlaubte Fotos zu machen. Ein Auftritt, dem sicherlich mit großen Erwartungen entgegen gesehen wurde. Die Amerikaner zeigten sich dynamisch, Slash spielte famos, Axel Rose legte ordentlich Strecke auf der Bühne zurück und eine 3 1/2 Stunden Setlist, gespickt mit all ihren großen Hits, wurde abgeliefert.

woa2025_heavysaurus2_metalminder Das heimliche Highlight war wohl der Auftritt der Dinoband Heavysaurus. Die eigentlich für Kinder gedachten Songs wurden von den massig anwesenden Fans vor der W.E.T Stage dermaßen abgefeiert, das es eine reine Freude war. Die Dinos rockten und begeisterten, spielten astreinen Heavy Metal und zogen alle in ihren Bann. „Dinos Woll`n Euch Tanzen sehen“, „Retter der Welt“ und der Ohrwurm „Kaugummi Ist Mega“ entpuppten sich als waschechte Ohrwürmer. Zudem ein Auftritt mit wichtigen Botschaften für Akzeptanz und Toleranz. Ganz toll! Dino Power!

Ganz andere Töne erwarteten die Fans vor der Harder Stage.

woa2025_peyton3_metalminderDas wirklich gut besuchte Infield erwartete den amerikanischen Viking Folk Rocker Peyton Parrish, der mit seiner ganz eigenen Kombination aus rauem Folk und melodisch epischen Songs eine enorme Fanbase aufbauen konnte.

Leidenschaftliche Bühnenpräsenz und eine kraftvolle Stimme. Ein Fest für Fans.

 

Ein weiteres Highlight sollte der Auftritt der Boomtown Rats werden.

woa2025_boomtownrats1_metalminderMastermind und Ikone Bob Geldorf rockte die Louder Stage wie kein anderer. Seit den 70er Jahren ein fester Bestandteil der Musikwelt. „Rat Trap“ und „I Don`t Like Mondays“ wurden auf dem heiliger Acker abgefeiert. Ein 50jähriges Bandjubiläum, welchem gebührend gehuldigt wurde, denn Metalheads erkennen ware Könner.

woa2025_dimmuborgir2_metalminderUnd dann, lang erwartet und heiß ersehnt. Dimmu Borgir! Die norwegische Black Metal Legende, die zwischenzeitlich auch mal moderne Wege beschritten hat und immer ihrem persönlichen Stil treu geblieben ist. Eine unheilige, düstere Messe auf der Harder Stage. Fronter Shagrath war in Bestform und lieferte eine anmutige, elegante und vor allem finstere Show.

Mit „Puritania“, dem mitreißenden „Interdimensional Summit“, „Stormblast“, „Cataclysm Children“ und dem unverwüstlichen „Mourning Palace“wurden viele Songwünsche erfüllt und Dimmu Borgir lieferten ein Best Of Satan.

Ein fantastisches Konzert, bei dem alles stimmte und die Finsternis in all ihrer Schönheit regelrecht überschwappte.

woa2025_dimmuborgir5_metalminderDie amerikanischen Urgesteine von W.A.S.P. sollten am Samstag, nach über 10jähriger Wacken Abstinenz, endlich wieder die heiligen Wiesen zum beben bringen.

Die Band, rund um den legendären Frontmann Blackie Lawless, trotzte den einsetzenden Regenschauern und begeisterte mit ihrer energiegeladen Show.

Sound und Stimme waren ein Genuss auf ganzer Linie.

 

 

woa205_wasp2_metalminderAllein die extravagante Bühnenpräsenz von Lawless ließ so manchen Jungspund in Ehrfurcht zurück. Ja, W.A.S.P. haben nichts an ihrer Zugkraft verloren und so rockten „I Wanna Be Somebody“, „L.O.V.E.  Machine“, „Blind In Texas“, The Headless Children“ und der Klassiker „Wild Child“ das Infield in Grund und Boden.

W.A.S.P.! Legendär und unschlagbar gut.

 

Mit Within Temptation zogen dann hymnische und greifende Sounds über die gut besuchte Faster Stage.

woa2025_within3_metalminderDie mega erfolgreiche Symphonic Metal Band aus den Niederlanden, rund um die charismatische Frontfrau Sharon den Adel zog auch in diesem Jahr die Fans in ihren Bann und begeisterte mit vielen ihren bekannten Hits. woa2025_within1_metalminderDarunter waren „Bleed Out“, „Stand My Ground“ und natürlich die erfolgreichste Single „Ice Queen“. Within Temptation haben alles gegeben und setzten wie immer auf kraftvolle Riffs, gepaart mit dem eindrucksvollen Gesang von Sharon den Adel.

 

woa2025_gojira1_metalminderDie französischen Gojira standen am späten Samstagabend als einer der Headliner auf der Harder Stage. Nach ihrem unvergesslichen Auftritt bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris in aller Munde, durften die Herren auf dem Wacken Open Air ein weiteres Mal ihren Standpunkt festigen.

woa2025_schädelflammen_metalminder„Only Pain“, „The Axe“, „The Cell“, „From The Sky“ und das viral gegangene „Mea Culpa (Ah! Ca ira!)“ dargeboten in finsterer Optik, progressiv und technisch außergewöhnlich.

 

Gojira sorgten für staunende Augen und überschlugen sich geradezu in ihrer Komplexität.

Ein wirklich intensives Live Erlebnis.

woa2025_kayray1_metalminderUnd neben all diesen beeindruckenden Konzerten gab es auch reichlich anderen Input auf dem Wacken Open Air 2025. Publikumsiebling Torsten Sträter rockte die W.E.T. Stage. Und es standen Komiker wie Olaf Schubert und Kay Ray auf der Welcome The Jungle Stage, begleitet von Massen an Sprechchören und Zugabe Rufen aus dem Publikum.

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Es gab Lesungen von Wolfgang Niedecken, Peavy Wagner, Holger Schmenk, Chris Boltendahl und dem Meister des deutschen Krimis Sebastian Fitzek. Die Auswanderer Konny und Manu Reimann erzählten aus ihrem Leben, Mambo Kurt eroberte wie immer mehrfach die Herzen der Fans und auch das beliebte Wacken Slam Battle, sowie das Metal Yoga waren gut besucht, neben der täglichen Abendsause bei Machine`s Late Night Show.

woa2025_space4_metalminderUnd nicht zuletzt gab es ganz ungewöhnlichen Input in Form des Space Camp. Raketen, Rover, Sterne, Astronomie und Satelliten wurden im Ausstellungszelt spannend und informativ den Besuchern vermittelt.

 

woa2025_space1_metalminderZudem fanden sich zahlreiche Gesichter der deutschen Raumfahrt auf dem Acker ein.

Da standen einfach mal ESA Astronaut Alexander Gerst und die erste deutsche im All Rabea Rogge auf der Welcome To The Jungle Stage.

Ein wahrhaft hochkarätiges Programm, mit außergewöhnlichen Eindrücken und wirklich spannenden Vorträgen.

 

 

woa2025_greenwacken1_metalminderUnd auch dieses Jahr möchten wir euer geneigtes Augenmerk auf die Wacken Foundation locken, die sich als gemeinnützige Stiftung der Förderung von Hard Rock und Heavy Metal verschrieben hat. Es geht um Unterstützung derjenigen, die sich für ihren Traum ins Zeug legen und denen die nötigen Mittel fehlen. Außerdem wird die DKMS unterstützt und zur Blutspende aufgerufen. Mit Green Wacken stehen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein auf der Agenda.

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WACKEN! Du bist wundervoll!

Ein gelungenes Spektakel.

Trotz Regen und Matsch!

woa2025_woa2026_metalminderWir sehen uns im nächsten Jahr!

Wenn es vom 29.07.2026 bis 01.08.2026 wieder heißt:

PARTY ON!

RAIN OR SHINE!!!

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